Wespen, Bienen, Hummeln und Co - Pfalz Bienen

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Wespen

Wespenstachel
 
11 verschieden Arten Wespen zählt man in Mitteleuropa, darunter die Deutsche Wespe und die Hornisse.
 
Man erkennt die Wespe an ihren gelb-schwarzen Streifen und der ausgeprägten „Wespentaille“. (Die Biene hingegen ist deutlich massiger, bräunlich und behaart.)
 
Zwar fliegen nur zwei der acht in Deutschland heimischen Wespenarten auf Cola, Steak und Kuchen, aber diese beiden Arten (die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe) haben den Wespen insgesamt einen schlechten Ruf eingebrockt.

Was ist der Unterschied zwischen der deutschen Wespe und gemeine Wespe?

Die deutsche Wespe hat auf der Stirnplatte (zwischen den Augen) 3 Punkte. Die gemeine Wespe hingegen hat auf Stirnplatte (zwischen den Augen) einen breiten geraden Strich.

Warum stechen Wespen?

Wespen stechen, sobald sie sich bedroht fühlen. Sie nutzen ihren Stachel dabei auch zur Inseketenjagd. Die Kehrseite dieses Appetits auf Eiweiß ist natürlich, dass diese Wespen (deutsche Wespe und gemeine Wespe) eben auch von Wurst und Fleisch magisch angezogen werden.

Während Wurst und (Grill-)Fleisch zur Aufzucht der Brut genutzt wird, dienen Kuchen, Eis und Saft der eigenen Versorgung. Deshalb Nahrungsmittel im Freien konsequent abdecken. Kindern den Mund gründlich abwischen.

Selbst bei lästigen Wespen, die am Kuchen naschen wollen, muss man die Tiere nicht töten, stattdessen sollte ihnen zur Ablenkung etwas Anderes angeboten werden, zum Beispiel eine Schale Zuckerwasser abseits der Kaffeetafel.
Wespengift ist dabei weniger wirksam als Bienengift. Dies liegt daran, dass die Giftdosis, die über den Bienenstachel in den Körper gelangt, rund zehnmal so hoch bei einem Wespenstich. Wespen können allerdings daher auch mehrmals zustechen.

Hornissen

gehören zu den Wespen und sind die größte in Mitteleuropa lebende Wespe. Die Hornisse ist an der charakteristischen Färbung gut erkennbar. Der vordere Abschnitt ist rot/braun, dahinter sitzt ein mehr oder weniger breiter dunkler Fleck, der Endabschnitt ist gelb gefärbt.
Jagende oder sammelnde Hornissen, die sich nicht in der direkten Umgebung ihres Nestes befinden, stechen nur, wenn sie gequetscht werden. Sonst versuchen sie zu fliehen.
Hornisse Wespe
Hornissen fressen nicht an Süßspeisen, daher kommt man mit ihnen am Kaffeetisch nicht so leicht in Konflikt wie mit anderen Wespenarten. Sie machen dort jedoch gelegentlich Jagd auf andere Insekten, wie beispielsweise die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe, die dort mit Fressen beschäftigt und so für sie leichte Beute sind.
Die Hornissen fliegen dann meist mit ihrer Beute an einen ruhigeren Ort, zerlegen sie und bringen sie in ihr Nest. Man kann und sollte sie daher als natürliche Feinde der am Kaffeetisch als lästig empfundenen Wespen und Fliegen tolerieren.

Was ist der Unterschied zwischen Bienenstich und Wespenstich?

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Bienenstich schmerzhafter ist als ein Wespenstich, da die Bienen ihr gesamtes Gift mit einem Stich injizieren, wohingegen Wespen ihr Gift für mehrmaliges Zustechen aufteilen. Bienen stechen jedoch nur zur Verteidigung – und sind in der Regel nicht aggressiv. Deshalb kein Grund zur Panik!
Wildes Umherfuchteln mit den Armen macht die Insekten nur aggressiv, sodass sich diese mit einem Stich verteidigen wollen. Gleiches gilt auch für das Anpusten. Das in der Atemluft vorhandene CO2 wird von Wespen und Bienen als Bedrohung empfunden und macht die Tiere erst so richtig aggressiv.


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